Institut für
Bildgebende DIAGNOSTIK

 

Strahlenberger Straße 110

63067 Offenbach am Main

Telefon: 069-50 50 00 960

Fax: 069-50 50 00 98-8

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Internet: www.bilddiagnostik.de

 

Öffnungszeiten

Montag - Freitag: 8.00 - 20.00

Samstag: 10.00 - 14.00

Sonntag/Feiertag:

nach Vereinbarung

Andere Verfahren

 

Früherkennung mit Digitaler Mammographie: Das Ende einer Ära

 

Die Röntgen-Mammographie in Digitaltechnik ist bis heute die Standardmethode des bundesweiten Brustkrebs-Screenings ab dem 50. Lebensjahr und wird in der Regel bis zum 70. Lebensjahr jährlich durchgeführt. In den USA hingegen wird das Brustkrebs-Screening bereits ab dem 40. Lebensjahr empfohlen, ohne Altersbegrenzung.

 

Experten in den USA, darunter beispielsweise auch Prof. Ferris Hall von der Harvard Medical School in Boston, sind sich jedoch einig: Die MR-Mammographie ist das Diagnoseverfahren der Zukunft zur Brustkrebsfrüherkennung.

Bisher galt die digitale Mammographie als die Standardmethode der Brustkrebsfrüherkennung.

 

 

 

 

Dieses Verfahren bildet die Brust mit Röntgenstrahlen als Projektion zweidimensional ab - früher auf Röntgenfilm, heute digital. Dabei können Krebsherde durch Überlagerung und auf Grund des geringen Kontrastes übersehen werden, insbesondere bei Frauen mit dichtem Brustgewebe.

 

Die Röntgen-Mammographie basiert auf dem Verfahren der etwa 100 Jahre alten Röntgentechnik und wurde bereits Anfang der 1960er Jahre für zum Brustkrebsscreening in den USA eingesetzt. Mit fast etwa 40 Jahren Verzögerung wurde sie in Deutschland erst nach dem Bundestagsbeschluss von 2002 alsScreeningmethode eingeführt.

 

Die Nachteile der Röntgen-Mammographie sind bekannt: Sie hat eine geringere Empfindlichkeit beim Nachweis bösartiger Befunde, kommt nicht ohne Röntgenstrahlung aus (mit ca. 1mSv etwa 50% der natürlichen jährlichen Strahlenbelastung) und erfordert eine Kompression der Brust, die von vielen Frauen als schmerzhaft empfunden wird.

 

Aber die Röntgen-Mammographie weist in vielen Fällen auch kleinste Verkalkungen nach, die als krebsverdächtig eingestuft werden – ohne dass ein Krebsherd vorliegt. Unnötige Biopsien können die Folge sein.

 

Ultraschall

 

Ultraschall-Untersuchungen alleine sind keine geeignete Methode, Brustkrebs rechtzeitig zu erkennen. Deshalb sollten sie nur begleitend bei der regelmäßigen Untersuchung der Brust durchgeführt werden. Da es keine Strahlenbelastung bei dieser Untersuchung gibt, kann sie unbegrenzt eingesetzt werden.

 

Die niedrige Sensitivität und Spezifität macht den Ultraschall jedoch allenfalls zu einem Hilfsmittel bei der Diagnostik des Mammakarzinoms. Er wird beispielsweise auch bei der Ultraschall-gesteuerten Stanzbiopsie eingesetzt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mamma-Biopsie: Gewebeentnahme unter Ultraschall- oder MRT-Steuerung

 

 

Muss eine Gewebeprobe entnommen werden, so ist eine genaue Lokalisation des verdächtigen Herdes notwendig,

um mit der Biopsienadel den Herd zu treffen und repräsentatives Gewebe aus dem Herd entnehmen zu können.

 

Wenn sich der Herd im Ultraschall darstellt, kann die Steuerung der Biopsie mit Ultraschall erfolgen.

Stellt sich der Herd nur in der Kernspintomographie dar, muss auch die Nadelführung mittels MRT erfolgen.

 

Dies setzt voraus, daß alle Instrumente nicht magnetisierbar sind, damit sie im starken Magnetfeld des Kernspintomographen ohne Gefahr eingesetzt werden können.

 

Im MRT-Brustzentrum verfügen wir über die Möglichkeit, Brustbiopsien mit höchster Genauigkeit MRT-gesteuert durchzuführen. Dabei wird eine sogenannte Vakuum-Biopsie verwendet, bei der der verdächtige Herd während der Gewebeentnahme angesaugt wird, um schonend möglichst viel zusammenhängendes Gewebe für die feingewebliche Untersuchung zu erhalten.

 

Diese feingewebliche Untersuchung erfolgt umgehend durch einen auf Brustgewebe spezialisierten und hierfür zertifizierten Pathologen, so dass oft bereits am folgenden Tag das Ergebnis vorliegt und mit der Patientin besprochen werden kann.

 

 

 

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