MRT-Brustzentrum

Mammographie: Geschichte und Wissenschaft

Der überlegene Weg zur Früherkennung und zum Screening.

Auch nach den akutellsten Studien hat MR-Mammographie eine mehr als doppelt so hohe Sensitivität als konventionelle Mammographie oder Ultraschall. [ZITAT SIEHE UNTEN]. Mit dem Einsatz der modernsten Methoden in der MR-Mammographie ist unsere Erkennungsrate jeder anderen Technik bei Weitem überlegen - und das ohne Strahlenbelastung.

Lesen Sie hier die komplette Studie

Die Röntgen-Mammographie wird schon seit dem Anfang der 1960er Jahre als Screening-Methode in den USA eingesetzt. In Deutschland wurde sie offiziell erst mit dem Bundestagsbeschluss aus dem Jahre 2002 eingeführt und wird nun in den bundesweiten Screening-Einheiten als Brustkrebs-Früherkennung für Frauen zwischen 50 und 69 Jahren angeboten.

Eine weitere Arbeit von Prof. Ferris Hall, einem der Pioniere der US-amerikanischen Mammographie, liefert eine Einschätzung darüber, welchen Stellenwert die MR-Mammographie beim Brustkrebs-Screening in Zukunft haben wird, und wie in diesem Zusammenhang die Röntgen-Mammographie zu bewerten ist.

Im Deutschen Ärzteblatt wurden bereits 2007 zwei Artikel über den Nutzen der MR-Mammographie für das Brustkrebs-Screening veröffentlicht.

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=56705
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=57851

Danach hat sich in groß angelegten Studien herausgestellt, dass die MR-Mammographie nicht nur sehr gut zum Screening von Hochrisikopatientinnen geeignet ist, sondern der Röntgen-Mammographie auch bei der Erkennung von Brustkrebsvorstufen (dem duktalen Carcinoma in situ - DCIS)aufgrundihrer höheren Spezifität und Sensitivität überlegen ist. Dies hat zu einem Paradigmen-Wechsel in der Diagnostik des Mammakarzinoms geführt.

Dass die MR-Mammographie bei speziellen Fragestellungen sinnvoll ist, wird ebenfalls bestätigt, so z. B. für die Unterscheidung von Narben und Karzinomgewebe, bei der Verlaufskontrolle unter einer Chemotherapie oder für die Erkennung von Zweitkarzinomen in der gleichen oder in der gegenseitigen Brust.

Im Magazin Focus erschien 2007 ein auch für Laien verständlicher Artikel über die MR-Mammographie bei der Diagnose von Brustkrebsvorstufen (DCIS) im Vergleich zur Röntgen-Mammographie. Auch hier werden noch einmal die wichtigsten Aspekte in Bezug auf den Einsatz der MR-Mammographie beim Bruskrebs-Screening zusammengefasst.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/krebs/news/brustkrebs_aid_69414.html


Literatur:

Highlights from the History of Mammography
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Nahezu 100% aller Brustkrebsherde weist die MRT-Mammographie nach – unabhängig von der Struktur des Brustgewebes, ohne Strahlenbelastung. Auch die gutartigen Vorläufer des Brustkrebs können nachgewiesen werden. Mit der MRT-Mammographie wird somit aus Brustkrebsführerkennung ein Schutz vor Brustkrebs.

 


Bis zu 60 % aller Brustkrebsherde werden durch die herkömmliche Mammographie übersehen – besonders aggressive, schnellwachsende Karzinome und Karzinome bei Frauen mit dichtem Brustgewebe. Bei Frühstadien des Brustkrebs versagt die Mammographie noch häufiger.

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Professor Stehling

 

Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. med. habil. Michael K. Stehling - University Professor of Radiology, Jerusalem University Visiting Scholar, University of California in Berkeley, Privatdozent an der LMU München.

 

Prof. Stehling war wissenschaftlicher Mitarbeiter von Sir Peter Mansfield, der 2003 für die Entwicklung der Magnetresonanztomographie mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Seit 2009 leitet Prof. Stehling u.a. das auf Brustkrebsvorsorge spezialisierte MRT-Brustzentrum in Frankfurt am Main/Offenbach.

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Die Anmeldung befindet sich im 1. Stockwerk, im Institut für Bildgebende Diagnostik

 


Ihre Anfahrt mit dem PKW:

Vom Frankfurter, Offenbacher oder Bad Homburger Kreuz fahren Sie Richtung Kaiserlei-Kreisel. Im Kreisel nehmen Sie die Ausfahrt Richtung Frankfurt (Strahlenberger Straße). Das alpha-Haus sehen Sie auf der linken Seite, es befindet sich auf der Ecke Strahlenberger Straße - Budapester Straße an der ersten Fußgängerampel (Höhe McDonald’s). Zur Tiefgarage fahren Sie bis zur zweiten Fußgängerampel (Höhe Shell-Tankstelle) und biegen dort nach links in die Amsterdamer Straße ab. Die Einfahrt befindet sich dann linker Hand, auf der Westseite des alpha-Hauses.

 


Ihre Anfahrt mit dem Bus:

Sie erreichen die Haltestelle Kaiserleistraße mit den OVB-Linien 102, 103, 107 und 120. Von der Haltestelle erreichen Sie über die Budapester Straße den Eingang (Ostseite) zum alpha-Haus.

 


Ihre Anfahrt mit der S-Bahn:

Nehmen Sie vom Hauptbahnhof Frankfurt am Main, von der Hauptwache oder von der Konstablerwache die S1, S2, S8 oder S9. Fahren Sie bis zur Haltestelle Kaiserlei und nehmen Sie dort den Ausgang Brüsseler Platz. Über die Budapester Straße erreichen Sie den Eingang (Ostseite) zum alpha-Haus.

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